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The Beethoven Experience

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BERLINER PHILHARMONIE
Kammermusiksaal
Mo, 16 Dez 20:00 Einführung 19:15 PM
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The Beethoven Experience

Schon seit zwei Jahren gastiert Jan Caeyers, führender Beethoven-Interpret unserer Zeit, gemeinsam mit seinem Beethoven-Orchester Le Concert Olympique, das aus Spitzenmusikern aus ganz Europa besteht, erfolgreich in der Berliner Philharmonie. Am Abend vor dem Eintritt in das 250. Geburtsjahr Ludwig van Beethovens präsentieren sie Werke des jungen Beethoven, mit denen er seinen Durchbruch als Komponist in Wien errang. Kristian Bezuidenhout, international gefeierter Protagonist der Pianoforte-Szene, spielt einen -Flügel aus dem Jahr 1837.

Das außergewöhnliche Format dieses Konzerts – zuerst eine Klaviersonate, dann ein Klavierkonzert und schließlich eine Symphonie – durchbricht das übliche Konzertritual und ist durch die Tatsache motiviert, dass sich musikalische Neuerungen bei Beethoven immer zuerst in seiner Klaviermusik niederschlugen, bevor sie sich in der Orchestermusik durchsetzten.

Das Programm bezieht sich auf die „Akademie”, die Beethoven am 2. April 1800 in Wien organisierte und in der zwei Orchesterwerke uraufgeführt wurden: das 1. Klavierkonzert und die 1. Symphonie. Beide Werke zeigen, wie Beethoven die Errungenschaften des klassischen Stils auf originelle Weise assimilierte und weiterentwickelte.

Während dieser Akademie hat Beethoven auch improvisiert. Weil das Verständnis seiner Klaviersprache auch für das Verständnis seiner Orchesterwerke essenziell ist – seine Improvisationen aber nicht mehr nachvollziehbar sind – beginnt das Berliner Konzert mit der Klaviersonate Pathétique, die Beethoven ebenfalls am Ende der neunziger Jahre des 18. Jahrhunderts schrieb. (Jan Caeyers)

Jan Caeyers

Jan Caeyers ist Dirigent und Musikwissenschaftler. Er lebte, studierte und arbeitete viele Jahre in Wien. Von 1993 bis 1997 war er dort Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester. Bei dieser Gelegenheit arbeitete er auch eng mit Bernard Haitink und Pierre Boulez zusammen.   Bis 2003 war Jan Caeyers Chefdirigent der auf historischen Instrumenten musizierenden Beethoven-Akademie und in dieser Funktion jahrelang „Artist in residence“ am deSingel in Antwerpen. In dieser Zeit gastierte er mit der Beethoven-Akademie in den wichtigsten Konzertsälen Europas, darunter der Wiener Musikverein, Mozarteum in Salzburg, Concertgebouw in Amsterdam, Palais des Beaux Arts (Bozar) in Brüssel, Cité de la Musique in Paris und Auditorio Nazional in Madrid. Als Gastdirigent hat Jan Caeyers unter anderem das Antwerp Symphony Orchestra, die Stuttgarter Oper und Orchester in Berlin, Paris, Madrid, Barcelona und Prag geleitet. Er hat zudem europäische Spitzenchöre wie den Arnold Schönberg Chor in Wien oder den Nederlands Kamerchor dirigiert.
2009 erschien als Ergebnis langjähriger Arbeit seine Biografie Ludwig van Beethovens bei De Bezige Bij in Amsterdam. Sie wurde einhellig gelobt, verkaufte sich hervorragend und ist inzwischen in siebter Auflage auf dem Markt. 2012 erschien unter dem Titel Beethoven: Der einsame Revolutionär eine deutsche Übersetzung bei C. H. Beck in München. Seitdem dieses Buch auch in Deutschland zu einem Bestseller geworden ist, gilt es weltweit als Referenzwerk über Beethoven. Andere Übersetzungen folgten oder sind in Arbeit, darunter eine ungarische, chinesische und arabische. Im Beethoven-Jahr 2020 erscheint eine überarbeitete deutsche Neuausgabe und eine englische Übersetzung  Im Jahr 2010 gründete der Beethovenkenner sein Orchester Le Concert Olympique, mit dem er im gleichen Jahr mit zwei aufsehenerregenden Konzerten am deSingel debütierte. Im Februar 2018 wurde Jan Caeyers auch Künstlerischer Leiter des in Berlin neu gegründeten Vereins Internationale Beethoven Akademie e.V. 

Kristian Bezuidenhout

Kristian Bezuidenhout ist einer der bemerkenswertesten und aufregendsten Pianisten unserer Tage. 1979 in Südafrika geboren, begann er sein Studium in Australien, beendete es an der Eastman School of Music in den USA und lebt jetzt in London. Nach anfänglicher Ausbildung zum modernen Pianisten bei Rebecca Penneys wandte er sich historischen Tasteninstrumenten zu, studierte Cembalo bei Arthur Haas, Hammerklavier bei Malcolm Bilson sowie Continuo-Spiel und historische Aufführungspraxis bei Paul O'Dette. Zum ersten Mal international bekannt wurde Kristian Bezuidenhout im Alter von 21 Jahren, als er den ersten Preis und den Publikumspreis beim Brügger Klavier-Wettbewerb gewann.  Bezuidenhout gastiert regelmäßig bei den weltweit führenden Ensembles, wie dem Freiburger Barockorchester, les Arts Florissants, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestre des Champs Elysées, dem Koninklijk Concertgebouw Orkest, dem Chicago Symphony oder dem Gewandhausorchester Leipzig. Als Solist und gleichzeitig künstlerischer Leiter ist er bei English Concert, Orchestra of the Eighteenth Century, Tafelmusik, Collegium Vocale, Juilliard 415, Kammerakademie Potsdam oder Dunedin Consort (Matthäus-Passion) zu erleben. Er musiziert mit berühmten Künstlern wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Frans Brüggen, Trevor Pinnock, Giovanni Antonini, Jean-Guihen Queyras, Isabelle Faust, Alina Ibragimova, Rachel Podger, Carolyn Sampson, Anne Sofie von Otter, Mark Padmore und Matthias Goerne 
Eine langjährige und mit vielen Preisen gekrönte Kooperation verbindet ihn mit dem Label harmonia mundi. Seine Diskographie beinhaltet die Gesamtaufnahme aller Mozart’schen Klavierkompositionen (Diapason d’Or de L’année, Preis der Deutschen Schallplattenkritik und Cecilia Prize), Mozarts Violinsonaten mit Petra Müllejans, Mendelssohns und Mozarts Klavierkonzerte mit dem Freiburger Barockorchester (ECHO Klassik), , Lieder von Beethoven und Mozart sowie Schumanns Dichterliebe mit Mark Padmore (Edison Award). Im Jahr 2013 wurde Bezuidenhout vom Gramophone Magazine als Künstler des Jahres nominiert. Neuere Aufnahmen enthalten Die Winterreise mit Mark Padmore und Bachs Sonaten für Violine und Cembalo mit Isabelle Faust.  In der Saison 2018/19 hat Kristian das Scottish Chamber Orchestra, das Irish Baroque Orchestra, das Freiburger Barockorchester und English Concert vom Cembalo aus geleitet. Als Solist war er beim Cleveland Orchestra/Cohen, Swedish Chamber Orchestra/Dausgaard, London Symphony Orchestra/Gardiner, beim Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin/Ticciatti und Orchestre de Paris/Harding zu Gast. Solo-Rezitale und Kammermusik-Konzerte (mit Rachel Podger, Sol Gabetta und dem Chiaroscuro Quartetführten ihn nach Paris, Amsterdam, Madrid, Wien, New York, Washington DC, Montral, Vancouver, Zürich und Oxford. 

Le Concert Olympique

Der Dirigent und Beethoven-Biograph Jan Caeyers will mit seinem Orchester Le Concert Olympique, für das er rund 50 hervorragende Musiker aus ganz Europa um sich geschart hat, der Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen in exemplarischen Interpretationen Gestalt geben. Alle Mitglieder des Orchesters teilen die Liebe zur Musik und den Ehrgeiz, die Werke der Wiener Klassik auf ebenso traditionsbewusste wie frische Weise zu spielen und dabei einen Ausführungsstil zu entwickeln, der zugleich historisch motiviert und modern ist.   2010 debütierte Le Concert Olympique mit zwei aufsehenerregenden Konzerten am deSingel in Antwerpen, wo es seit seiner Gründung, ebenso wir am Flagey in Brüssel, residiert. Seitdem gastierte es auch an anderen wichtigen Konzerthäusern wie dem Wiener Musikverein oder De Doelen in Rotterdam. Im Herbst 2017 gab es sein Debüt beim Beethovenfest Bonn und in der Berliner Philharmonie und begeisterte das Publikum auch im Wiener Konzerthaus und im Concertgebouw Amsterdam mit programmatisch ausgefeilten Konzerten. Im Dezember 2018 debütierte das Orchester mit Beethovens Missa Solemnis im Rahmen der Herbstfestspiele am Festspielhaus Baden-Baden.  
Le Concert Olympique kommt nur einige Male im Jahr für seine ambitionierten Projekte zusammen. Der festliche Charakter der Konzerte wird durch die Tatsache unterstrichen, dass die Musiker vom Antwerpener Modehaus Maison Anna Heylen eingekleidet werden. Diese Zusammenarbeit illustriert ihr gemeinsames Ziel, die klassische Tradition mit einem modernen Erleben zu kombinieren.   Der Name Le Concert Olympique verweist ausdrücklich auf Le Concert de la Société Olympique, die bekannteste Pariser Konzertreihe zwischen 1782 und 1789. Le Concert de la Société Olympique hat vor allem durch die Bestellung von sechs Sinfonien bei Joseph Haydn – den Pariser Sinfonien – im Jahr 1785 für Aufsehen gesorgt. Dieser Auftrag gilt allgemein als Geburt der modernen klassischen Sinfonie. 

Event Details

Date: Dezember 16 @ 8:00 pm
Time: 8:00 pm - 8:00 pm
Venue: BERLINER PHILHARMONIE
Address: Kammermusiksaal