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    Späte Meisterwerke

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    Philharmonie Berlin – GREAT!CLSX
    Di, 16 Nov 2021 20:00
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    Späte Meisterwerke

    –WICHTIGE INFORMATION: 2G Veranstaltung–
    Wir entnehmen einer Pressemitteilung des Berliner Senats, dass dieser am 10.11. die Zehnte Verordnung zur Änderung der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen hat. Danach unterliegen u.a. alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen den 2G-Regeln. Dies bedeutet, dass nur noch folgende Besucher zu unserem Konzert zugelassen werden dürfen:
    – Personen, die nachweisen können, dass sie genesen oder geimpft sind
    – Personen, die nachweisen können, dass sie nicht geimpft werden dürfen und negativ getestet sind
    – Personen unter 18 Jahren, die nachweisen können, dass sie negativ getestet sind.

    Ein negativer Test allein reicht leider nicht mehr aus. Alle Besucher, die ihre Karte in dieser Erwartung erworben hatten, erhalten ihren Eintritt selbstverständlich zurückerstattet.


    „Rethinking Beethoven X“ lautete der Arbeitstitel zur neuen Komposition von Jens Joneleit, die der Beethoven-Experte Jan Caeyers und sein Orchester Le Concert Olympique in Berlin präsentieren. Mit diesem Werk werden Beethovens Skizzen zu seiner 10. Sinfonie zu neuem Leben erweckt.

    Schuberts Unvollendete und Mozarts Klarinettenkonzert entstanden, ebenso wie Beethovens Skizzen für seine 10. Sinfonie, in der letzten Lebensphase ihrer Schöpfer. Noch wenige Tage vor seinem Tod wiederholte Beethoven in einem Brief das feste Vorhaben, seine 10. Sinfonie fertigzustellen – wozu es leider nicht mehr kam. „Rethinking Beethoven X“ lautete der Arbeitstitel zur neuen Komposition von Jens Joneleit, die er im Auftrag von Le Concert Olympique schrieb. Mit ihr werden Beethovens Skizzen zu seiner 10. Sinfonie zu neuem Leben erweckt. Joneleits leitende Idee ist dabei eine Reise des leibhaftigen Beethoven in die Zukunft. Es geht somit nicht um eine historische Rekonstruktion, sondern um eine zeitgenössische Umsetzung von Beethovens Intentionen. Diesem neuen Stück wird Schuberts Sinfonie h-Moll, D 759, gegenübergestellt, dem wohl bekanntesten Beispiel eines unvollendeten Werks.

    Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur, KV 622, das der Komponist zwei Monate vor seinem Tod vollendete, beschließt das Programm. Die Kombination der dunklen Grundfarbe dieses Stücks mit einer relativierenden, fast witzigen Gegenstimmung ist Ausdruck von Mozarts ambivalenter Haltung gegenüber seinem Schicksal in dieser Phase seines Lebens. Sabine Meyer spielt die Originalfassung für Bassettklarinette, eine größere und daher tiefer und dunkler klingende Klarinette.

    Dieses Konzert musste mehrmals verschoben werden. Bereits erstandene Tickets aus dem Vorjahr sind für dieses Konzert weiterhin gültig.

    Sabine Meyer

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    Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die
    Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

    In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als SoloKlarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.

    Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern im In- und Ausland. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so z.B. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, vom Orchestre de la Suisse Romande, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag und Budapest sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.

    Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine langfristige, kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, Leif Ove Andsnes, Fazil Say, Martin Helmchen, Juliane Banse, dem Hagen Quartett, dem Tokyo String Quartet sowie dem Modigliani Quartett musiziert.

    1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone”. Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler.

    Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein – so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann, Peter Eötvös und Oscar Bianchi gewidmet.

    Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für Avi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette.

    Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts
    et des Lettres“ verliehen.

    Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne.

    Schauen Sie sich hier unser “Backstage”-Interview mit Sabine Meyer an!

    Jan Caeyers

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    Jan Caeyers ist Dirigent und Musikwissenschaftler. Er lebte, studierte und arbeitete viele Jahre in Wien, wo er von 1993 bis 1997 Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester warDort arbeitete er auch eng mit Bernard Haitink und Pierre Boulez zusammen.

    Bis 2003 war Jan Caeyers Chefdirigent der auf historischen Instrumenten musizierenden Beethoven Akademie und in dieser Funktion jahrelang „Artist in Residence“ am deSingel in Antwerpen. Er gastierte mit dem Orchester in den wichtigsten Konzertsälen Europas, darunter der Musikverein Wien, das Mozarteum in Salzburg, das Concertgebouw Amsterdam, das Bozar in Brüssel, die Cité de la Musique Paris und das Auditorio Nacional de Música in Madrid. Als Gastdirigent war Jan Caeyers unter anderem an der Staatsoper Stuttgart und bei Orchestern in Berlin, Paris, Madrid, Barcelona und Prag sowie bei der Königlichen Philharmonie von Flandern tätig. Er dirigierte zudem europäische Spitzenchöre wie den Arnold Schoenberg Chor in Wien und den Nederlands Kamerkoor.

    2009 erschien als Ergebnis langjähriger Arbeit seine Biografie Ludwig van Beethovens bei De Bezige Bij in Amsterdam. Sie wurde einhellig gelobt, verkaufte sich hervorragend und ist inzwischen in siebter Auflage auf dem Markt. 2012 kam unter dem Titel Beethoven: Der einsame Revolutionär eine deutsche Übersetzung bei C. H. Beck in München heraus. Seitdem dieses Buch auch in Deutschland zu einem Bestseller geworden ist, gilt es weltweit als Referenzwerk über Beethoven. Andere Übersetzungen folgten oder sind in Arbeit, darunter eine ungarische, chinesische und arabische. In Zusammenarbeit mit dem Beethovenhaus Bonn ist im Beethovenjahr 2020 eine überarbeitete Fassung der viel gepriesenen Biografie erschienen. Die im Anschluss veröffentlichte englische Übersetzung wurde von der Financial Times zum Buch des Jahres gekürt. Seine Expertise in Sachen Beethoven macht Jan Caeyers zu einem international gefragten Redner und Gastdozenten der, nicht zuletzt im vergangenen Beethoven-Jahr, an zahlreichen TV- und Rundfunkproduktionen mitwirkte.

    Im Jahr 2010 gründete der Beethovenkenner sein Orchester Le Concert Olympique, mit dem er im gleichen Jahr mit zwei aufsehenerregenden Konzerten im deSingel in Antwerpen debütierte. Im Februar 2018 wurde Jan Caeyers auch Künstlerischer Leiter des neu gegründeten Vereins Internationale Beethoven Akademie e.V.

    Schauen Sie sich hier unser “Backstage”-Interviews mit Jan Caeyers an!

    Le Concert Olympique

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    Der Dirigent und Beethoven-Biograph Jan Caeyers will mit seinem Orchester Le Concert Olympique, für das er rund 50 hervorragende Musiker aus ganz Europa um sich geschart hat, der Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen in exemplarischen Interpretationen Gestalt geben. Alle Mitglieder des Orchesters teilen die Liebe zur Musik und den Ehrgeiz, die Werke der Wiener Klassik auf ebenso traditionsbewusste wie frische Weise zu spielen und dabei einen Ausführungsstil zu entwickeln, der zugleich historisch motiviert und modern ist.  

    2010 debütierte Le Concert Olympique mit zwei aufsehenerregenden Konzerten am deSingel in Antwerpen, wo es seit seiner Gründung, ebenso wir am Flagey in Brüssel, residiert. Seitdem gastierte es auch an anderen wichtigen Konzerthäusern wie dem Wiener Musikverein oder De Doelen in Rotterdam. Im Herbst 2017 gab es sein Debüt beim Beethovenfest Bonn und in der Berliner Philharmonie und begeisterte das Publikum auch im Wiener Konzerthaus und im Concertgebouw Amsterdam mit programmatisch ausgefeilten Konzerten. Im Dezember 2018 debütierte das Orchester mit Beethovens Missa Solemnis im Rahmen der Herbstfestspiele am Festspielhaus Baden-Baden.  

    Le Concert Olympique kommt nur einige Male im Jahr für seine ambitionierten Projekte zusammen. Der festliche Charakter der Konzerte wird durch die Tatsache unterstrichen, dass die Musiker vom Antwerpener Modehaus Maison Anna Heylen eingekleidet werden. Diese Zusammenarbeit illustriert ihr gemeinsames Ziel, die klassische Tradition mit einem modernen Erleben zu kombinieren.  

    Der Name Le Concert Olympique verweist ausdrücklich auf Le Concert de la Société Olympique, die bekannteste Pariser Konzertreihe zwischen 1782 und 1789. Le Concert de la Société Olympique hat vor allem durch die Bestellung von sechs Sinfonien bei Joseph Haydn – den Pariser Sinfonien – im Jahr 1785 für Aufsehen gesorgt. Dieser Auftrag gilt allgemein als Geburt der modernen klassischen Sinfonie. 

    Event Details

    Date: 16th November 2021 @ 8:00 pm
    Time: 8:00 pm - 8:00 pm
    Venue: Philharmonie Berlin – GREAT!CLSX
    Address: