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Rethinking Beethoven X

  /  Rethinking Beethoven X
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Berliner Philharmonie, Kammermusiksaal
Sa, 6 Mrz 20:00
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Rethinking Beethoven X

Dieses Konzert muss erneut verschoben werden. Der neue Konzerttermin ist am Samstag, den 6. März 2021. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

„Rethinking Beethoven X“ lautete der Arbeitstitel zur neuen Komposition von Jens Joneleit, die der Beethoven-Experte Jan Caeyers und sein Orchester Le Concert Olympique in Berlin präsentieren. Mit diesem Werk werden Beethovens Skizzen zu seiner 10. Sinfonie zu neuem Leben erweckt.

Diesem neuen Stück wird Schuberts 8. Symphonie gegenübergestellt – dem wohl bekanntesten Beispiel eines unvollendeten Werks. Das Programm wird durch Beethovens 5. Klavierkonzert abgeschlossen mit dem Wiener Pianisten Till Fellner als Solist, den eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Orchester verbindet, darunter auch das Konzertdebut des Orchesters in der Berliner Philharmonie. Zu den hochrangigen Dirigenten, mit denen Till Fellner bereits konzertiert hat, zählen Claudio Abbado, Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Kurt Masur, Kent Nagano und Kirill Petrenko, sowie Orchester wie die Berliner Philharmoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Tonhalle Orchester Zürich, das London Symphony Orchestra und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Für die Konzertperiode im Frühjahr mit LCO war Till Fellner bereits seit langem fest eingeplant gewesen und wird nun gemeinsam mit dem Orchester das ganz besondere Programm zum Jubiläum des 250. Beethovenjahres und des 10-jährigen Bestehens von Le Concert gestalten.

Noch wenige Tage vor seinem Tod wiederholte Beethoven in einem Brief nach London sein festes Vorhaben, die 10. Symphonie fertigzustellen. Joneleits leitende Idee ist eine Reise des leibhaftigen Beethoven in die Zukunft – unsere heutige Welt. Aus der Begegnung mit Beethovens gesammelten Erfahrungen und letzten Skizzen verspricht sich Joneleit, Impulse für seine eigene Arbeit: „Wie diese Reise für Beethoven einen Neubeginn bedeuten würde, so bedeutet die Begegnung mit ihm auch für mich einen Neuanfang, indem ich mir erlauben will, mit Beethoven zu komponieren – und nicht gegen ihn.“ Es geht also nicht um eine historische Rekonstruktion des beethovenschen Werks, sondern um eine zeitgenössische Umsetzung von Beethovens Intentionen – einen kreativen musikalischen Dialog mit Beethoven, aus dem etwas Neues entsteht.

Jan Caeyers und sein Orchester Le Concert Olympique, in dem führende Musiker aus ganz Europa zusammenwirken, gastieren schon seit Jahren erfolgreich in Berlin.

Till Fellner

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Till Fellner gehört zu jenen Ausnahmepianisten, denen es nicht um Show geht, sondern darum, den Willen des Komponisten mit der eigenen Klangvorstellung und unprätentiösen Zugangsweisen zu kombinieren.“ (OÖNachrichten Kultur, 2015)
Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.

Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Balcea Quartett und dem britischen Tenor Mark Padmore, mit dem er in der letzten Saison noch einen gemeinsamen Liederabend in Florenz (Amici della Musica Firenze) durchführen konnte, bevor weitere Konzerte im Musikverein Wien, Konzerthaus Berlin und beim Heidelberger Frühling aufgrund von Corona leider ausfallen mussten.

Till Fellner hat eine beeindruckende Diskographie bei den Labels EMI, Claves, Erato, Philips und ECM, wo auch der erste Band des Wohltemperierten Klaviers, sowie Kammermusik von Harrison Birtwistles mit Lisa Batiashvili, Adrian Brendel et al erschienen sind. Seine ECM-Aufnahme der Beethoven-Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 mit Kent Nagano und dem Montreal Symphony Orchestra wurde für ihre Klarheit und makellose Schönheit ausgezeichnet; seine Aufnahmen von Bachs zwei- und dreistimmigen Inventionen und der Französischen Suite Nr. 5 erhielt zahlreiches Lob von Musikkritikern weltweit.

Jan Caeyers

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Jan Caeyers ist Dirigent und Musikwissenschaftler. Er lebte, studierte und arbeitete viele Jahre in Wien. Von 1993 bis 1997 war er dort Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester. Bei dieser Gelegenheit arbeitete er auch eng mit Bernard Haitink und Pierre Boulez zusammen.  

Bis 2003 war Jan Caeyers Chefdirigent der auf historischen Instrumenten musizierenden Beethoven-Akademie und in dieser Funktion jahrelang „Artist in residence“ am deSingel in Antwerpen. In dieser Zeit gastierte er mit der Beethoven-Akademie in den wichtigsten Konzertsälen Europas, darunter der Wiener Musikverein, Mozarteum in Salzburg, Concertgebouw in Amsterdam, Palais des Beaux Arts (Bozar) in Brüssel, Cité de la Musique in Paris und Auditorio Nazional in Madrid. Als Gastdirigent hat Jan Caeyers unter anderem das Antwerp Symphony Orchestra, die Stuttgarter Oper und Orchester in Berlin, Paris, Madrid, Barcelona und Prag geleitet. Er hat zudem europäische Spitzenchöre wie den Arnold Schönberg Chor in Wien oder den Nederlands Kamerchor dirigiert 

2009 erschien als Ergebnis langjähriger Arbeit seine Biografie Ludwig van Beethovens bei De Bezige Bij in Amsterdam. Sie wurde einhellig gelobt, verkaufte sich hervorragend und ist inzwischen in siebter Auflage auf dem Markt. 2012 erschien unter dem Titel Beethoven: Der einsame Revolutionär eine deutsche Übersetzung bei C. H. Beck in München. Seitdem dieses Buch auch in Deutschland zu einem Bestseller geworden ist, gilt es weltweit als Referenzwerk über Beethoven. Andere Übersetzungen folgten oder sind in Arbeit, darunter eine ungarische, chinesische und arabische. Im Beethoven-Jahr 2020 erscheint eine überarbeitete deutsche Neuausgabe und eine englische Übersetzung 

Im Jahr 2010 gründete der Beethovenkenner sein Orchester Le Concert Olympique, mit dem er im gleichen Jahr mit zwei aufsehenerregenden Konzerten am deSingel debütierte. Im Februar 2018 wurde Jan Caeyers auch Künstlerischer Leiter des in Berlin neu gegründeten Vereins Internationale Beethoven Akademie e.V. 

Le Concert Olympique

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Der Dirigent und Beethoven-Biograph Jan Caeyers will mit seinem Orchester Le Concert Olympique, für das er rund 50 hervorragende Musiker aus ganz Europa um sich geschart hat, der Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen in exemplarischen Interpretationen Gestalt geben. Alle Mitglieder des Orchesters teilen die Liebe zur Musik und den Ehrgeiz, die Werke der Wiener Klassik auf ebenso traditionsbewusste wie frische Weise zu spielen und dabei einen Ausführungsstil zu entwickeln, der zugleich historisch motiviert und modern ist.  

2010 debütierte Le Concert Olympique mit zwei aufsehenerregenden Konzerten am deSingel in Antwerpen, wo es seit seiner Gründung, ebenso wir am Flagey in Brüssel, residiert. Seitdem gastierte es auch an anderen wichtigen Konzerthäusern wie dem Wiener Musikverein oder De Doelen in Rotterdam. Im Herbst 2017 gab es sein Debüt beim Beethovenfest Bonn und in der Berliner Philharmonie und begeisterte das Publikum auch im Wiener Konzerthaus und im Concertgebouw Amsterdam mit programmatisch ausgefeilten Konzerten. Im Dezember 2018 debütierte das Orchester mit Beethovens Missa Solemnis im Rahmen der Herbstfestspiele am Festspielhaus Baden-Baden.  

Le Concert Olympique kommt nur einige Male im Jahr für seine ambitionierten Projekte zusammen. Der festliche Charakter der Konzerte wird durch die Tatsache unterstrichen, dass die Musiker vom Antwerpener Modehaus Maison Anna Heylen eingekleidet werden. Diese Zusammenarbeit illustriert ihr gemeinsames Ziel, die klassische Tradition mit einem modernen Erleben zu kombinieren.  

Der Name Le Concert Olympique verweist ausdrücklich auf Le Concert de la Société Olympique, die bekannteste Pariser Konzertreihe zwischen 1782 und 1789. Le Concert de la Société Olympique hat vor allem durch die Bestellung von sechs Sinfonien bei Joseph Haydn – den Pariser Sinfonien – im Jahr 1785 für Aufsehen gesorgt. Dieser Auftrag gilt allgemein als Geburt der modernen klassischen Sinfonie. 

Event Details

Date: 6th März 2021 @ 8:00 pm
Time: 8:00 pm - 8:00 pm
Venue: Berliner Philharmonie, Kammermusiksaal