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    Frühe Meisterwerke

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    Berliner Philharmonie, Kammermusiksaal
    Mi, 9 Mrz 2022 20:00

    Frühe Meisterwerke

    Schon in sehr jungen Jahren konnten sich die Komponisten dieses Programms mit ihrem überragenden Talent in der Musikwelt beweisen.

    Beethoven war erst fünfzehn Jahre alt, als er mit den Skizzen seines Klavierkonzerts B-Dur, op. 19 begann. Schubert schrieb seine dritte Sinfonie, op. 200, mit achtzehn, Bizet seine erste Sinfonie mit siebzehn Jahren. Es ist nicht überraschend, dass man in allen drei Fällen spürt, wie sehr sich diese Komponisten in jungen Jahren ihren großen Vorbildern verpflichtet fühlten.

    Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur – die Nummerierung trägt es lediglich, weil es nach dem Konzert Nr. 1 C-Dur, op. 15 gedruckt wurde – hat deutliche Züge eines Mozart-Konzerts (sowohl in der Thematik und Form, als auch in der Besetzung), während man bei Schubert und Bizet hören kann, wie sehr ihnen Beethoven über die Schultern geschaut hat. Trotzdem zeichnen sich bei ihnen bereits eine gewisse Originalität und die ersten Merkmale eines eigenen Stils, einer musikalischen Identität ab. Daher sind die drei Stücke keineswegs als epigonal, sondern als vollwertige Meisterwerke zu betrachten.

    Als Solist wird die junge, amerikanische Pianistin Claire Huangci zu erleben sein, die die Musikwelt mit ihrer „glitzernden Virtuosität“ in den Bann zieht.

    Claire Huangci, Klavier

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    Sucht man ein übergeordnetes Merkmal von Huangcis Klavierspiel […], findet man es in ihrer Konzentration, ihrer Imaginationskraft, ihrer Phantasie und der daraus resultierenden Poesie der Interpretation. (Neue Zürcher Zeitung)

    Die amerikanische Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Von einem unbändigen Forschergeist beseelt beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gulda oder Corigliano.

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    In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokyo, dem NCPA Beijing, der Philharmonie de Paris, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Wiener Konzerthaus, dem Salzburger Festspielhaus und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr. Orchester wie das Mozarteumorchester Salzburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Tonhalle-Orchester Zürich, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das China Philharmonic Orchestra und das Vancouver Symphony Orchestra sowie Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Pietari Inkinen, Mario Venzago, Howard Griffiths, Cornelius Meister und Elim Chan zählten dabei zu ihren geschätzten Partnern.

    In der Saison 2021/22 reist Claire Huangci neben ihrer Konzerttätigkeit in Europa wieder um den Globus und folgt Einladungen unter anderem in die USA, nach Japan, Kolumbien und Russland. Anfang 2022 präsentiert sie in einem groß angelegten Projekt alle fünf Klavierkonzerte von Prokofjew mit dem Biel Solothurn Orchester. Gemeinsam mit Le Concert Olympique kehrt sie außerdem mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 an die Philharmonie Berlin sowie die Elbphilharmonie Hamburg zurück. Weitere Orchesterengagements führen sie zum Württembergischen Staatsorchester Stuttgart, dem Musikkollegium Winterthur, dem Münchener Kammerorchester, dem Nordic Chamber Orchestra und dem Kammerorchester Basel.

    Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2011.

    Zum Saisonstart 2021/22 erschien Claire Huangcis neues Solo-Album mit Bach-Toccaten, womit sie ihrer vielgelobten Diskografie eine weitere Aufnahme hinzufügt: Nach der Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und einem Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen zuletzt die kompletten Nocturnes von Chopin und Préludes von Rachmaninow sowie 2020 das erste Kammermusikalbum ihres Trio Machiavelli mit Interpretationen von Ravels Klaviertrio sowie Chaussons Klavierquartett. Auf Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fantasie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien folgte im Herbst 2019 ihr Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung, eine Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski.

    Saison 2021/22

    Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Management gestattet.

    Le Concert Olympique

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    Le Concert Olympique wurde 2010 auf Initiative des Dirigenten und Beethoven-Experten Jan Caeyers ins Leben gerufen. Mit seinem Orchester, für das er rund 50 hervorragende Musiker aus ganz Europa um sich geschart hat, gibt er der Musik Beethovens und seiner Zeitgenossen in exemplarischen Interpretationen Gestalt. Alle Mitglieder des Orchesters teilen die Liebe zur Musik und den Ehrgeiz, die Werke der Wiener Klassik auf ebenso traditionsbewusste wie frische Weise zu spielen und dabei einen Ausführungsstil zu entwickeln, der zugleich historisch motiviert und modern ist.

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    Das Orchester debütierte 2010 mit zwei aufsehenerregenden Konzerten im deSingel in Antwerpen, wo es seit seiner Gründung residiert. Im Herbst 2017 gab das Orchester sein Debüt beim Beethovenfest Bonn und in der Berliner Philharmonie und begeisterte das Publikum u. a. im Wiener Konzerthaus und Concertgebouw Amsterdam mit programmatisch ausgefeilten Konzerten. Darüber hinaus debütierte Le Concert Olympique mit Beethovens Missa Solemnis im Dezember 2018 im Rahmen der Herbstfestspiele am Festspielhaus Baden-Baden.

    Le Concert Olympique kommt nur einige Male im Jahr für seine ambitionierten Projekte zusammen. Der festliche Charakter der Konzerte wird durch die Tatsache unterstrichen, dass das Orchester vom Antwerpener Modehaus Maison Anna Heylen eingekleidet wird. Diese Zusammenarbeit illustriert das Ziel der Musiker, die klassische Tradition mit einem modernen Erleben zu kombinieren.

    Der Name Le Concert Olympique verweist ausdrücklich auf Le Concert de la Société Olympique, die bekannteste Pariser Konzertreihe zwischen 1782 und 1789. Le Concert de la Société Olympique hat vor allem durch die Bestellung von sechs Sinfonien bei Joseph Haydn – die Pariser Sinfonien – im Jahr 1785 für Aufsehen gesorgt. Dieser Auftrag gilt allgemein als Geburt der modernen klassischen Sinfonie.

    Jan Caeyers, Dirigent

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    Jan Caeyers ist Dirigent und Musikwissenschaftler. Er lebte, studierte und arbeitete viele Jahre in Wien, wo er von 1993 bis 1997 Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester warDort arbeitete er auch eng mit Bernard Haitink und Pierre Boulez zusammen.

    Bis 2003 war Jan Caeyers Chefdirigent der auf historischen Instrumenten musizierenden Beethoven Akademie und in dieser Funktion jahrelang „Artist in Residence“ am deSingel in Antwerpen. Er gastierte mit dem Orchester in den wichtigsten Konzertsälen Europas, darunter der Musikverein Wien, das Mozarteum in Salzburg, das Concertgebouw Amsterdam, das Bozar in Brüssel, die Cité de la Musique Paris und das Auditorio Nacional de Música in Madrid. Als Gastdirigent war Jan Caeyers unter anderem an der Staatsoper Stuttgart und bei Orchestern in Berlin, Paris, Madrid, Barcelona und Prag sowie bei der Königlichen Philharmonie von Flandern tätig. Er dirigierte zudem europäische Spitzenchöre wie den Arnold Schoenberg Chor in Wien und den Nederlands Kamerkoor.

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    2009 erschien als Ergebnis langjähriger Arbeit seine Biografie Ludwig van Beethovens bei De Bezige Bij in Amsterdam. Sie wurde einhellig gelobt, verkaufte sich hervorragend und ist inzwischen in siebter Auflage auf dem Markt. 2012 kam unter dem Titel Beethoven: Der einsame Revolutionär eine deutsche Übersetzung bei C. H. Beck in München heraus. Seitdem dieses Buch auch in Deutschland zu einem Bestseller geworden ist, gilt es weltweit als Referenzwerk über Beethoven. Andere Übersetzungen folgten oder sind in Arbeit, darunter eine ungarische, chinesische und arabische. In Zusammenarbeit mit dem Beethovenhaus Bonn ist im Beethovenjahr 2020 eine überarbeitete Fassung der viel gepriesenen Biografie erschienen. Die im Anschluss veröffentlichte englische Übersetzung wurde von der Financial Times zum Buch des Jahres gekürt. Seine Expertise in Sachen Beethoven macht Jan Caeyers zu einem international gefragten Redner und Gastdozenten der, nicht zuletzt im vergangenen Beethoven-Jahr, an zahlreichen TV- und Rundfunkproduktionen mitwirkte.

    Im Jahr 2010 gründete der Beethovenkenner sein Orchester Le Concert Olympique, mit dem er im gleichen Jahr mit zwei aufsehenerregenden Konzerten im deSingel in Antwerpen debütierte. Im Februar 2018 wurde Jan Caeyers auch Künstlerischer Leiter des neu gegründeten Vereins Internationale Beethoven Akademie e.V.

    Event Details

    Date: März 9 @ 8:00 pm
    Time: 8:00 pm - 8:00 pm
    Venue: Berliner Philharmonie, Kammermusiksaal