Subscribe to our newsletter





    ERUPTIONEN

    gfbgfbgfbgfbgfb
    Lade Veranstaltungen
    Philharmonie Berlin – GREAT!CLSX
    So, 6 Nov 2022 19:30

    ERUPTIONEN

    Als das Schwierigste, das er je gespielt hat, bezeichnete Percussion-Star Martin Grubinger Friedrich Cerhas Schlagzeugkonzert, das der damals 80-jährige Komponist ihm 2007 auf den Leib geschrieben hatte. Nun nimmt sich seine Vorzeige-Schülerin Vivi Vassileva das fulminante Solo-Konzert vor. Einmal mehr stellt die junge Musikerin damit unter Beweis, dass sie schon längst in der allerersten Schlagwerk-Liga mitspielt.

     

    Begleitet wird Vivi Vassileva vom Polish National Radio Symphony Orchestra, das sich nach der Pause zwei seltener gehörten sinfonischen Werken widmet. Unter der Leitung des Schweizer Dirigenten Titus Engel präsentiert der renommierte Klangkörper Alexander von Zemlinskys Sinfonietta für Orchester – eine farbenreiche Symbiose aus Gustav Mahlers Romantik und moderner Komplexität. Daneben haben die Musiker:innen ein Werk ihres Landmannes Witold Lutosławski im Gepäck, der zu Lebzeiten selber mehrfach am Pult des erstklassigen Kattowitzer Rundfunkorchesters stand. (Text: Elbphilharmonie)

    Auch in der Elbphilharmonie Hamburg am SA 5.11.2022, 20 Uhr

    Vivi Vassileva, Schlagzeug

    View Artist Media

    Vivi Vassileva entdeckte Percussion an einem Strand in Bulgarien. Mit 13 Jahren gewann sie einen ersten Preis im Bundeswettbewerb “Jugend Musiziert”. Sie studierte bei Martin Grubinger, erspielte sich internationale Preise, u. a. beim 63. Wettbewerb der ARD 2 Sonderpreise für ihre herausragende Leistung als jüngste Semifinalistin. Es folgten Auftritte als Solistin mit Orchestern und ihren eigenen Ensembles.

    View more

    Mit eigenen Kompositionen für Schlagzeug gewann sie den 1. Preis im Wettbewerb des Kulturkreises Gasteig 2016. Im Herbst 2017 bekam Vivi Vassileva den Bayerischen Kunstförderpreis verliehen. Im März 2019 hatte sie mit ihrem Percussion Quartett ihr Debüt in der Berliner Philharmonie. Der Komponist Oriol Cruixent schrieb für sie das Konzert für Percussion und Orchester “Oraculum”, die Uraufführung fand im April 2019 in Wuppertal statt. Im Februar 2022 spielte sie die Uraufführung des Konzert für Percussion und Orchester “Recycling Concerto” von G. A. Mayrhofer mit der Württ. Philharmonie Reutlingen unter Alexander Liebreich. In Dortmund spielt Vivi Vassileva in 2022 mit dem Extasi-Ensemble die Uraufführung ihres Auftragswerkes von Claas Krause. In 20/21 und 21/22 wird sie als “Great Talent” im Konzerthaus Wien präsentiert und 2022 ihr Debut in der Philharmonie Essen geben. Ab der Saison 21/22 wurde sie für die “Jungen Wilden” im Konzerthaus Dortmund eingeladen.

    Titus Engel, Dirigent

    View Artist Media

    Titus Engel ist mit das größte Plus der Produktion, ein polyglotter Pultmann, der sich in Lehár genauso hineindenkt wie in Schostakowitsch oder Schönberg und den Stil-Mix tatsächlich auch als solchen dirigiert. Münchner Merkur, Dezember 2021

    Titus Engel wurde 2020 vom Magazin Opernwelt zum Dirigenten des Jahres gekürt. Durch seinen umfassenden Blick auf Repertoire verschiedenster Epochen begreift er Werke stets in ihrer vielfältigen Beziehungshaftigkeit. Geschätzt für seine Expertise auf dem Gebiet historischer Aufführungspraxis ebenso wie für seine präzisen Dirigate komplexer zeitgenössischer Projekte, ist der in Berlin ansässige geborene Zürcher regelmäßig auch mit zentralen Werken der Opernliteratur zu erleben – so begeisterte er 2021 mit Lohengrin bei den Tiroler Festspielen Erl. Immer bereit, in der Auseinandersetzung mit szenischen Konzepten am Pult neue Wege zu beschreiten, versteht er Musiktheater als Experimentierfeld, auf dem gesellschaftliche Utopien gedeihen können.

    View more

    Ab der Saison 2023/24 übernimmt Titus Engel als Principal Conductor die Leitung der Basel Sinfonietta. Nach Konzerten mit der Camerata Salzburg bei den Salzburger Festspielen und bei den Tiroler Festspielen Erl, wo er alle Brahms Sinfonien dirigiert, startet er in die Saison 2022/23 mit Christoph Marthalers Neuproduktion von Webers Der Freischütz in Basel. An der Bayerischen Staatsoper ist er anschließend mit Humperdincks Hänsel und Gretel sowie mit Lehars Giuditta erneut zu Gast. Ebenfalls zurückkehren wird er nach Lyon mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg sowie nach Stuttgart mit Messiaens Saint François d’Assise. In Konzerten ist er beim Musikfest Berlin mit der Big Band der Deutschen Oper Berlin, auf Tournee mit dem Polish National Radio Symphony Orchestra, mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra und mit dem SWR Sinfonieorchester (ECLAT) zu erleben.

    Polish National Radio Symphony Orchestra (NOSPR)

    View Artist Media

    Das Polish National Radio Symphony Orchestra in Kattowitz ist eines der bedeutendsten polnischen Symphonieorchester und eine vielseitige Kulturinstitution.

    Die Geschichte des Orchesters reicht bis ins Jahr 1935 zurück und ist untrennbar mit Grzegorz Fitelberg verbunden, der mit der Aufgabe betraut wurde, Polens erstes unabhängiges Radio-Symphonieorchester zu gründen. Das Ensemble debütierte am 2. Oktober 1935 und ist seitdem fortlaufend im Polnischen Rundfunk präsent. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Orchester in Kattowitz unter Witold Rowicki wieder ins Leben gerufen, der ab 1945 für dessen Neugründung verantwortlich war.

    In den folgenden Jahrzehnten festigte das Orchester nach und nach seinen internationalen Ruf, trat in den wichtigsten Konzertsälen der Welt auf und arbeitete mit den größten Künstlern unserer Zeit zusammen, darunter Leonard Bernstein, Martha Argerich, Plácido Domingo und Arthur Rubinstein. Das Orchester hat unter anderem Werke von Witold Lutosławski, Wojciech Kilar, Henryk Mikołaj Górecki und Krzysztof Penderecki uraufgeführt und auf Alben renommierter Labels veröffentlicht. Im Laufe der Jahre wurde das Orchester von angesehenen Dirigenten wie Jan Krenz, Kazimierz Kord, Tadeusz Strugała, Jerzy Maksymiuk, Antoni Wit, Gabriel Chmura, Jacek Kaspszyk und Alexander Liebreich geleitet. Heute werden die reichen musikalischen Traditionen des Orchesters unter der künstlerischen Leitung von Lawrence Foster gepflegt, wobei Ewa Bogusz-Moore als General- und Programmdirektorin fungiert.

    View more

    Die Identität von NOSPR hat sich in jeder Phase seiner Geschichte durch die Beziehung zu Technologie ausgezeichnet. Ende der 1960er Jahre begann das Orchester dank seines damaligen künstlerischen Leiters Bohdan Wodiczko eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Fernsehen, und heutzutage spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle beim Aufbau von Beziehungen zum Publikum.

    Das Polish National Radio Symphony Orchestra residiert in einem modernen Gebäude, das vom Konior Studio in Katowice entworfen wurde und einen Konzertsaal mit 1800 Plätzen, einen Kammermusiksaal und zahlreiche Workshop- und Bildungsräume umfasst. Die Akustik des Konzertsaals, die von Nagata Acoustics entworfen wurde, gilt als eine der besten weltweit. In 2023 bekommt der Saal zudem eine Orgel, die eine der größten in der europäischen Konzertsaal-Landschaft sein wird. Die Vielseitigkeit von NOSPR’s eigenem Veranstaltungsort wird von Publikum, Künstlern und der klassischen Musikwelt sehr geschätzt. Beweis hierfür ist die Aufnahme von NOSPR als einziges polinisches Orchester und als eine von nur zwei zentral- und osteuropäischen Institutionen in die internationale ECHO-Organisation, die die renommiertesten Konzertsäle Europas, insgesamt 21, vereint.

    Event Details

    Date: November 6 @ 7:30 pm
    Time: 7:30 pm - 7:30 pm
    Venue: Philharmonie Berlin – GREAT!CLSX
    Address: