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Claire Huangci – Hamburg

  /  Claire Huangci – Hamburg
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Elbphilharmonie
Großer Saal
Mi, 28 Okt 18:30 MI, 28 OKT | 21:00
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Claire Huangci – Hamburg

Virtuose Poetin am Klavier

Claire Huangci, die heute zu den gefragtesten jungen Pianistinnen (FonoForum) gehört, tritt im Oktober in zwei wichtigen europäischen Konzertsälen auf: in der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. In ihren Programmen spannt sie dabei einen großen Bogen von Bach über Schubert bis zu dem amerikanischen Komponisten John Corigliano.

Von einem unbändigen Forschergeist beseelt widmet sich Claire Huangci in ihrer künstlerischen Arbeit einem ungewöhnlich breiten Repertoire. Die schon seit ihrer Studienzeit in Deutschland beheimatete gebürtige Amerikanerin, Tochter zweier Naturwissenschaftler, hat auf bislang sieben CDs höchst erfolgreich Aufnahmen von Scarlatti, Beethoven, Chopin, Schubert, Tschaikowsky, Prokofjew, Rachmaninoff und Paderewski vorgelegt. Ausgezeichnet wurden diese unter anderem mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und als Editor’s Choice vom Gramophone Magazine.

Ihre Konzerte in Berlin und Hamburg beginnt sie mit einer von Bachs Toccaten, die sie im September für das Label Berlin Classics eingespielt hat. Die darauf folgende Etude Fantasy von John Corigliano erarbeitete Claire Huangci gemeinsam mit dem Komponisten. Das Programm kulminiert in der großen Sonate A-Dur, D 959 von Franz Schubert, die dieser kurz vor seinem Tod vollendete.

Die Jury des Concours Géza Anda sprach der Pianistin 2018 den 1. Preis zu und begründete ihre Entscheidung so: Claire Huangci, ehemals Wunderkind, welches mit außergewöhnlicher Virtuosität die Klavierwelt schon früh in Staunen versetzte, ist zur reifen Künstlerin herangewachsen. Ihre Interpretation der Werke von Mozart, Beethoven und Schubert besticht durch ihre Kreativität und wirkt frisch und überzeugend.

Veranstaltet von CLSX.de – Partner für Musik in Zusammenarbeit mit der Animato Stiftung

 

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Claire zum Programm:

Eine ihrer wichtigsten Entscheidungen müssen Künstlerinnen und Künstler Saison für Saison mit der Repertoireauswahl treffen. Während des Lockdown hatten wir plötzlich viel Zeit und die Freiheit, uns mit Repertoire zu beschäftigen, das uns viel bedeutet – mich selbst zog es sozusagen zurück zu meinen Wurzeln. Die Programmzusammenstellung mit Bach, Corigliano und Schubert ist eine sehr persönliche; die Stücke waren gewissermaßen heilsam für mich. Sie helfen mir nicht nur in der aktuellen Krise, in dunkleren Momenten den Kopf nicht hängen zu lassen. Bachs Werke sind in diesem Sinne ohnehin für viele Menschen Teil der musikalischen Hausapotheke, da bilde ich keine Ausnahme. Die Toccaten stehen für seine jüngere, wildere Seite, sie sprudeln vor Enthusiasmus und Lebensfreude! Coriglianos höchst virtuos angelegte Etude Fantasy führt durch die Phasen von Verlust, Trauer und Annehmen. Seitdem ich 2005 die Ehre hatte, mit dem Komponisten selbst an dem Werk zu arbeiten, fühle ich mich diesem Stück besonders verbunden; es ist meine erste große Liebe unter den zeitgenössischen Kompositionen. Zu Schuberts Sonate D 959 schließlich bedarf es keiner Worte. Für mich ist sie Musik von einer anderen Welt, die über den Abgrund des Todes schaut und ein größeres Bild von Hoffnung und nicht endender Schönheit erahnen lässt.

Sucht man ein übergeordnetes Merkmal von Huangcis Klavierspiel […], findet man es in ihrer Konzentration, ihrer Imaginationskraft, ihrer Phantasie und der daraus resultierenden Poesie der Interpretation. (Neue Zürcher Zeitung)

Die junge Pianistin Claire Huangci, Siegerin des renommierten Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Ihr künstlerisches Feingefühl kommt in einem weit gefächerten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein und Corigliano zum Ausdruck.

Als Partnerin internationaler Orchester und in Solo-Rezitals konzertiert Claire Huangci regelmäßig in berühmten Konzertsälen wie der Carnegie Hall in New York, dem Wiener Konzerthaus, der Suntory Hall in Tokio und der Elbphilharmonie Hamburg sowie bei bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival oder dem Klavierfestival Ruhr und sie tourt weltweit mit Klangkörpern wie den Radio-Symphonieorchestern von Stuttgart und Wien. Während der Corona-Pandemie wurde sie einem großen Publikum durch ihre Conversations with Claire auf der online-Plattform IDAGIO bekannt, in denen sie sich mit Künstlerkolleginnen und -kollegen über gemeinsame musikalische Themen austauschte.

Ihre Vielseitigkeit stellt die gefeierte Pianistin mit ihren CDs bei Berlin Classic unter Beweis: Auf ihre Debüt-CD im Jahr 2013 mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew folgten 2015 das preisgekrönte Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik und Editor’s Choice des Gramophone Magazine), 2017 die vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmaninow. Es sind vielfach Lieder ohne Worte, die hier erwachsen […]. Alles wandelt sich zu einem Erzählfluss, der zugleich das schöpferische Sein und Wollen Rachmaninows perfekt einfängt (Marco Frei, Piano News). Zuletzt legte sie im Herbst 2019 ihr erstes Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung vor; die frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski sprühen dabei vor kraftvoll-jugendlicher Energie. Im August 2020 erschien zudem die erste Kammermusik-Einspielung mit ihrem Trio Machiavelli mit Werken von Ravel und Chausson.

Event Details

Date: Oktober 28 @ 6:30 pm - 10:30 pm
Time: 6:30 pm - 10:30 pm
Venue: Elbphilharmonie
Address: Großer Saal