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Tschaikowski / Antje Weithaas / Ural Philharmonic Orchestra

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Die Glocke
Bremen
So, 17 Nov 20:00
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Tschaikowski / Antje Weithaas / Ural Philharmonic Orchestra

Wiener Konzerthaus, Philharmonie Luxemburg und die Hamburger Elbphilharmonie: Das Ural Philharmonic Orchestra ist auf Europa-Tour und macht zum ersten Mal auch Bremen seine Aufwartung. Als eines der führenden russischen Orchester bringen sie ihr ureigenes Repertoire mit: Ein romantisches Tschaikowski-Programm.

Das Violinkonzert mit der energiegeladenen Geigerin Antje Weithaas als Solistin, deren musikalische Intelligenz und beispiellose technische Souveränität jedes Detail im Notentext zur Geltung bringt. Und die Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36, die seit ihrer Uraufführung 1878 zu den beliebtesten Sinfonien Tschaikowskis gehört. Beim Ural Philharmonic Orchestra gehen „orchestrale Brillanz und blanke Spiellust […] eine seltene Idealverbindung ein.“ (Schwäbische Zeitung). Es gilt hierzulande als „Russlands Rückgrat“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und als „Wunder von Jekaterinburg“ (Generalanzeiger Bonn) und begeistert sein Publikum auf Tourneen durch ganz Europa mit seiner unverwechselbaren „technischen Brillanz und einer gewaltigen dynamischen Bandbreite“ (Oberösterreichische Nachrichten). Das Konzert wird durch „Russian Seasons“ in Deutschland unterstützt

Ural Philharmonic Orchestra

Das Ural Philharmonic Orchestra wurde 1936 gegründet und gilt heute als eines der besten Sinfonieorchester Russlands. Das für seinen hohen Standard der Aufführungspraxis und seine Flexibilität in der Aneignung neuen Repertoires bekannte Orchester besteht aus über 100 Musikern. In mehr als 70 Konzertprogrammen und 110 Konzerten pro Jahr bringt es regelmäßig die großen Kompositionen der europäischen und russischen Klassik und Romantik ebenso wie Werke herausragender zeitgenössischer Komponisten zur Aufführung. Damit ist das UPO nicht nur an seinem auf der Grenze zwischen Europa und Asien gelegenen Heimatort Jekaterinburg ein kultureller Magnet, dessen Publikum in der Swerdlowsker Philharmonie und durch Live-Videoübertragungen in den Kulturzentren und Bibliotheken der Oblast Swerdlowsk gemeinschaftlich an den Konzerterlebnissen teilhaben kann. Auch international hat sich das Orchester durch seine intensive Reisetätigkeit einen Namen gemacht.
Mit seinem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter Dmitry Liss, der das Orchester seit 1995 führt, hat das UPO in den letzten Jahren auf mehr als 20 Tourneen Spanien, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Deutschland, Österreich, die Schweiz, Luxemburg, Japan und die USA bereist und dabei an Orten wie dem Kennedy Center Washington, dem Bunka-Kaikan Tokio, dem Concertgebouw Amsterdam, dem KKL Luzern, der Salle Pleyel Paris und der Tonhalle Zürich Gastspiele gegeben. Es gastierte zudem an zahlreichen internationalen Festivals, darunter die Music Biennale Zagreb, das Europalia Festival in Belgien, das Musikfestival Crescendo in Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg und Kaliningrad, das Festival International de Piano à la Roque d’Anthéron und La Folle Journée in Frankreich, Spanien und Japan. Eine besondere Ehre wurde dem Orchester 2007 durch Valerij Gergievs Einladung zuteil, unter seiner Leitung zur Eröffnung des neuen Konzertsaals des Marinsky Theaters zu spielen. Inzwischen präsentiert das Orchester in diesem Saal eine eigene Konzertreihe. Im Laufe der Jahre arbeitete das Ural Philharmonic Orchestra mit überragenden russischen und internationalen Gastdirigenten wie Dmitry Kitayenko, Vladimir Fedoseev, Gennady Rozhdestvensky, Andrey Boreyko, Mikhail Pletnev, Klaus Tennstedt und Krzysztof Penderecki zusammen. Das UPO hat zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, darunter mehrere CDs mit dem Pianisten Boris Berezovsky (alle vier Klavierkonzerte von Sergei Rachmaninow bei Mirare und Klavierkonzerte von Chatschaturjan und Tschaikowski bei Warner Classics) sowie Einspielungen der Sinfonien von Galina Ustvolskaya und Nikolai Miaskovsky.

Antje Weithaas

„Die geforderte Vielstimmigkeit in Bachs Sonaten realisiert Antje Weithaas mit Klarheit und vor allem hinreißend leichter Eleganz: Man spürt als Hörer buchstäblich nichts von den technischen Hürden, alles ist Glanz. Die Interpretin taucht wie ein Langstreckenschwimmer in einen klaren Gebirgsstrom mit starkem Sog, durchmisst das eiskalte Gewässer mit kräftigen Bewegungen - und nimmt sich dennoch die Zeit für Details.“ (Spiegel Online) Energiegeladen durchdringt Antje Weithaas mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns und neuen Werken wie Jörg Widmanns Violinkonzert beinhaltet ihr weitgefächertes Konzertrepertoire auch Klassiker der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew und Gubaidulina sowie selten gespielte Violinkonzerte wie die von Hartmann und Schoeck. Als Solistin hat Antje Weithaas bereits mit Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens gearbeitet. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Sir Neville Marriner, Marc Albrecht, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar. Programme gestalten. Im Kammermusikbereich setzt sie die intensive Zusammenarbeit mit Marie Elisabeth Hecker und Martin Helmchen fort und ist erstmals im Duo mit dem Cembalisten Mahan Esfahani zu hören. Den Auftakt zur Spielzeit 2019/20 bilden Solorezitale mit Werken von Johann Sebastian Bach und Eugène Ysaÿe in Seoul, Schanghai, auf Schloss Elmau und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind Antje Weithaas‘ Auftritte als Solistin mit Concerto Budapest unter András Schiff (Tschaikowsky), den Bochumer Symphonikern unter Andris Poga (Tschaikowsky) und dem Hallé Orchestra Manchester unter Alondra de la Parra (Beethoven) sowie eine Asientournee mit der Royal Northern Sinfonia und Lars Vogt. Darüberhinaus wird sie als Artist-in-Residence beim Philharmonischen Orchester des Staatstheaters in ihrer Heimatstadt Cottbus verschiedene
Ihre ansteckende Begeisterungsfähigkeit macht Antje Weithaas auch zu einer gefragten Leiterin bei play-conduct-Projekten internationaler Kammerorchester. Als künstlerische Leiterin der Camerata Bern war sie fast zehn Jahre für das musikalische Profil der Camerata verantwortlich, leitete vom Pult der Konzertmeisterin aus sogar großformatige Werke wie beispielsweise die Sinfonien Beethovens und veröffentlichte Aufnahmen von Werken Tschaikowskys, Brahms‘, Mendelssohns und Beethovens. Sie führt ihre enge Zusammenarbeit mit der Camerata Bern auch in der Saison 2019/20 fort und arbeitet zudem u. a. mit der Amsterdam Sinfonietta und dem Leopoldinum Chamber Orchestra. Im Mai 2018 war sie in ihrer ganzen musikalischen Vielfältigkeit als Residenzkünstlerin der Schwetzinger SWR Festspiele zu erleben. Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Antje Weithaas in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart. 2013 legte Antje Weithaas mit ihrer Aufnahme der Violinkonzerte von Beethoven und Berg mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane (CAvi-music) eine Referenzaufnahme vor. 2016 kam ihre Gesamteinspielung von Max Bruchs Werken für Violine und Orchester mit der NDR Radiophilharmonie unter Hermann Bäumer für cpo vollständig heraus. Begeisterte Reaktionen gibt es auch auf die aktuellen CDs für CAvi mit der inzwischen vollständigen Gesamteinspielung der Solosonaten und -partiten von Johann Sebastian Bach und der Solosonaten von Eugène Ysaÿe sowie Tschaikowskys Violinkonzert und seinem 3. Streichquartett in einer Orchesterfassung mit der Camerata Bern. Die Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie und cpo setzt Antje Weithaas mit den Einspielungen von Schumanns Violinkonzert und Brahms‘ Doppelkonzert mit Maximilian Hornung, beides unter der Leitung von Andrew Manze, fort. Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover, dessen künstlerische Leitung sie vor kurzem gemeinsam mit Oliver Wille übernommen hat. Einige Jahre lehrte sie als Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Seitdem ist sie zu einer Violinpädagogin von Weltrang geworden. Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.

Dmitry Liss

Mit Energie und Musikalität überzeugt Dmitry Liss das Publikum nicht nur in Russland, wo er heute zu den wichtigsten Dirigenten gehört, sondern weltweit. Als Chefdirigent des Ural Philharmonic Orchestra (UPO) und der Philharmonie Zuidnederland entwickelt er beide Orchester mit untrüglichem Gestaltungswillen. Seit 1995 hat Dmitry Liss das UPO als Chefdirigent und künstleri­scher Leiter zu einem exzellenten und vielseiti­gen Klangkörper geformt. In Jekaterinburg, auf der Grenze zwischen Europa und Asien beheimatet, ist das 1936 gegründete Orchester sowohl kul­tureller Magnet der Oblast Swerdlowsk als auch musikalischer Botschafter mit internationaler Ausstrahlung. Unter der Leitung von Dmitry Liss folgte das UPO zahlreichen Einladungen ins Ausland und gastierte höchst erfolgreich in wichtigen Konzertsälen wie dem Kennedy Center Washington, dem Bunka-Kaikan Tokio, dem Concertgebouw Amsterdam, dem KKL Luzern, der Salle Pleyel Paris und der Tonhalle Zürich sowie beim Beethovenfest Bonn, beim Festival International de Piano de la Roque d’Anthéron, beim Montpellier Festival von Radio France und wiederholt bei La Folle Journée in Frankreich, Spanien, Japan und Russ­land. Zum Beginn der Saison 2016/17 wurde Dmitry Liss zum ersten Chefdirigenten der Philharmonie Zuidnederland berufen. Als Gastdirigent hat er zudem mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Tschaikowsky-Symphonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, den Dortmunder Philharmonikern und dem Naples Philharmonic zusammengearbeitet.
Für viele große Solisten ist Dmitry Liss ein geschätzter musikalischer Partner. Mit Boris Bere­zovsky hat er sämtliche Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninoff und Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 2 für Mirare sowie die Klavierkonzerte von Chatschaturjan und Tschaikowsky für Warner Classics eingespielt. Dmitry Liss‘ Diskografie enthält mit Aufnahmen der Sinfonien von Galina Ustwolskaja und Nikolai Mjaskowski auch weniger bekanntes russisches Repertoire, für das er sich ebenso in seinen Konzertprogrammen einsetzt. In der Saison 2019/20 gastiert Dmitry Liss unter anderem bei den Sankt Petersburger Philharmonikern und beim Slovenian Philharmonic Orchestra. Im Rahmen seiner Tournee mit dem Ural Philharmonic Orchestra, dem Yekaterinburg Philharmonic Choir und Nikolai Lugansky am Klavier macht er Station am Musikverein Graz, am Konzerthaus Wien, an der Glocke Bremen und der Elbphilharmonie Hamburg. Dmitry Liss wurde in Balaschow geboren und studierte zunächst Vio­line, Klarinette und Musikwissenschaften, bevor er am Tschaikowsky Konservatorium Moskau Dirigierschüler von Dmitri Kitajenko und schließlich dessen Assistent wurde. Er wurde mit zahlreichen russi­schen und internationalen Preisen geehrt, darunter 2011 mit dem Ehrentitel Volkskünstler Russ­lands, der höchsten nationalen Auszeichnung für künstlerische Verdienste.

Event Details

Date: November 17 @ 8:00 pm
Time: 8:00 pm - 8:00 pm
Venue: Die Glocke
Address: Bremen